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Sa.22.09.2018 - METAL INVADERS II

 

FATAL EMBRACE

Die Jungs von Fatal Embrace sind schon seit 1993 unterwegs, veröffentlichen nun den fünften Longplayer, doch bei vielen Thrashern sind sie noch kein Begriff. Woran das auch immer liegen mag, "Slaughter To Survive" liefert das Pfund Thrash Metal, das beachtenswert ist. Mögen die Lauscher der Hörerschaft für variierende Vocals zwischen halligem Gebrüll und Geschrei aus dem Back offen sein. Mit gereckter Pommesgabel sollte man der Rhythmik abmoshbereit entgegentreten und mit der Luftgitarre im Anschlag den abgefeuerten Riffs huldigen. Genial der Ripp-Off-Part in "Hellhound" mit coolen Bassläufen zum Inhalt und wie "Order To Kill" sich völlig geil den Geschwindigkeitsrekord ohne Doublebass holt. Geilomat! In "Penetrate The Night" kommen sie dem klassischen Metal sehr nah, einer der geilsten Stücke der Scheibe! Und wer wissen will, wie sich das "Stay Hungry" von Twisted Sister beschleunigt und verthrasht anhört, hat noch einen weiteren Grund zum Kauf dieser Scheibe. Das ist einfach ansteckender Thrash der alten Schule, den das Quintett aus der Bundeshauptstadt zelebriert und dazu einlädt, sich die Rübe abzuschrauben.

FATAL EMBRACE - https://fatalembrace.bandcamp.com/album/slaughter-to-survive

 

 

THE SPIRIT

The Spirit machen klanglich dort weiter, wo Dissection vor etwa 10 Jahren aufgehört haben. Ganz im musikalischen Geiste dieser schwedischen Urgesteine ballert "Sounds Of Vortex" seine 38 Minuten durchgehend fett und brachial aus den Boxen. Wahrlich! Hier wurde tatsächlich ein Meilenstein aus dem metallischen Wirbel hervorgezaubert, ohne eine billige Kopie zu sein. Mit seiner gehörigen Portion Wut und der enormen Spielfreude hat mich dieser Einstand mehr als nur überzeugen können. Bitte mehr davon, Jungs! Uneingeschränkte Kaufempfehlung für ein Genre-Highlight in 2017!

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

THE SPIRIT - https://youtu.be/LSownJCfSi0

 

 

THUNDER AND LIGHTNING

Hart aber dennoch melodisch, Old-School aber keine verschlossenen Traditionalisten – das sind THUNDER AND LIGHTNING aus Berlin. Klassischer und aggressiver Gesang, rifflastige Gitarren, filigrane Soli und treibende Drums machen THUNDER AND LIGHTNING zu einer Liveband, welche sich das Publikum nicht so schnell entziehen kann.
Das Quintett existiert seit 2004, 2005 erschien das Debut „Gathering Strom“ und 2006 der Nachfolger „Written In Stone“, welches in diversen Reviews der Band überragendes Songwriting und enormes Potenzial bescheinigte.
Sänger Norman Dittmar stieß 2007 zur Band und stellte durch sein unglaubliches Gesangsspektrum eine enorme Bereicherung für die Band dar. 2008 bildete sich durch Neuzugang Steve Mittag (Ex-Orth) an den Drums ein Line-Up, was es möglich macht, die Songs auf ein neues Level zu heben – nun kann die Band um Kopf Marc Wüstenhagen der Metal Szene ihre Version des Power / Thrash bieten.
Das erste Album mit dem neuen Lineup „Purity“ wurde im Oktober 2008 veröffentlicht und brachte in der Szene und in der Presse erstklassiges Feedback ein.
Die neuste Langrille „Dimension“ wurde vor kurzem von Mastermind Marc Wüstenhagen, der schon mit renomierten Bands wie Spawn und War From A Harlots Mouth zusammengearbeitet hat, in den Dailyhero Studios Berlin endgefertigt. So facettenreich und spielfreudig haben sich THUNDER AND LIGHTNING noch nie gezeigt – und der donnernde Motor läuft sich gerade erst warm...

THUNDER AND LIGHTNING - https://tnlmetal.bandcamp.com/album/slice-of-life-ep